Corona-Virus und die Folgen


Die Welt ist in Aufruhr, seit sich der Corona-Virus immer mehr verbreitet. 
Mit der normalen Grippe ist er nur insofern vergleichbar, als dass die Ansteckung in etwa gleich verläuft. Der Krankheitsverlauf  kann gefährlicher werden und wie schon in vielen Fällen zum Tode führen. Die Behandlung geht nicht selten mit einer künstlichen Beatmung einher.

In den Medien wird den Menschen Angst und Panik unterstellt. Man wird lächerlich gemacht oder vorwurfsvoll als Angsthase betitelt, die Vorsorge wird als Hamsterkauf betitelt.

Unsere Meinung ist, dass das Verhalten der Bürger völlig normal ist, wenn man am Anfang einer Epidemie steht. Der Lebenserhaltungstrieb ist ein menschlicher und angeborener Instinkt, der in Krisenzeiten aktiviert wird. Zwangsläufig führt er dazu, für mehr Sicherheit zu sorgen und für den Notfall vorbereitet zu sein. 
So ein Notfall ist nicht abwegig, wenn wie in Italien von von heute auf morgen komplette Städte abgeriegelt werden, ganze Gebiete lahmgelegt und Menschen in sofortige Quarantäne gesteckt werden müssen.
Dass nun alles erst mal knapp wird oder ausverkauft ist, ist die logische Folge wenn Millionen Menschen auf einen Schlag für sich und Angehörige mehrere Packungen kaufen. Kein Grund von abwertenden Hamsterkäufen zu sprechen, wenn man Vorsorge betreibt und sich für einen gewissen Zeitraum Vorräte zulegt. Unsere Bundesregierung hat das sogar empfohlen.

Eine absolute Sicherheit gibt es nicht, auf keinem Gebiet. Man kann nicht rund um die Uhr steril und komplett geschützt sein. Diebstähle von Desinfektionsmitteln in Apotheken, Arztpraxen und Krankenhäuser sind mit nichts zu rechtfertigen.  Wenn eine Epidemie dazu antreibt eine Straftat zu begehen, dann ist das unverschämt und egoistisch. So weit sollte man sich im Griff haben, dass man den Menschen nichts wegnimmt, die auf Desinfektion wirklich angewiesen sind.

Mit kühlem Kopf und Verantwortungsbewusstsein lässt sich auf Dauer mehr erreichen, als mit übereilten, panischen Überreaktionen.